Aktuelles aus dem Jahr 2008

Spende Sparkasse

Spenden der Sparkasse Hochrhein in der Gesamtsumme von 6 800 Euro nahmen bei einer Zusammenkunft in der Geschäftsstelle in Dogern die Dogerner Vereine DRK, Musikverein, Tennisclub und Turnverein entgegen. Die Übergabe der Beträge, die aus Gewinnen der Einrichtung im vergangenen Jahr resultieren, nahm Sparkassendirektor Heinz Rombach vor.

"Es ist uns ein Anliegen, den Vereinen als wichtigen Trägern des dörflichen Lebens unsere Verbundenheit zu zeigen und sie zu unterstützen", so Rombachs Begründung zur diesjährigen Spendenaktion. Die gute Geschäftslage des laufenden Jahres lasse erwarten, so der Sparkassendirektor weiter, dass es auch 2009 zu einer Ausschüttung kommen werde, "zumal wir bei der Finanzmarktkrise keinen einzigen Euro verloren haben."

Zur Ausstattung ihres Fahrzeugs will das DRK die Spende verwenden und der Musikverein zur Instandsetzung von Instrumenten und zur Beschaffung von Poloshirts für den Musikernachwuchs. In die Jugendausbildung fließt das Geld beim Tennisclub, und der Turnverein plant die Anschaffung neuer Sportgeräte. Bürgermeister Matthias Guthknecht verwies auf das gute Einvernehmen zwischen Sparkasse und Gemeinde. Diese hatte die Spende entgegengenommen, über die Weitergabe an die genannten Vereine hatte der Gemeinderat in seiner Novembersitzung entschieden.

 

Spenden der Sparkasse Hochrhein in der Gesamtsumme von 6.800 Euro nahmen vier Dogerner Vereine entgegen; von links: Sparkassendirektor Heinz Rombach, Gerda Metzger (Turnverein), Andrea Öschger (DRK), Marion Kistler (Musikverein), Matthias Leber (Geschäftsstellenleiter Dogern), Bürgermeister Matthias Guthknecht, Thorsten Jordan und Dietmar Tröndle (beide Tennisclub)

Ausflug der Turnermänner, Wanderung von St. Blasien nach Dogern

Der Klosterweg von St. Blasien begeisterte die Mittwochsturner bei der Jahreswanderung am 20. September 2008 Entstanden ist der Klosterweg im 10. Jahrhundert, als das Kloster St. Blasien von Ritter Reginbert Seldenbüren reiche Schenkungen im „Zürichgau“ erhielt. Doch mit der Säkularisation 1806 und der Auflösung des Klosters St. Blasien geriet er in Vergessenheit. Zwei Kaufleute aber, die leidenschaftlichen Wanderer Helmut Schmidt aus St. Blasien und Horst Seipp aus Waldshut, machten sich für die Wiederbelebung dieses Traditionswegs stark. Heute ist er durchgängig bestens ausgeschildert und machte sogar der Udogruppe großen Spaß. Denn diesen historischen Weg wählte die Männerabteilung vom Turnverein Dogern zum Jahresausflugswanderprogramm 2008.

Ulf Dühmke bereitet diesen Ausflug unter dem Motto „Spuren – Pfade – Wege“ vor. Mit einem Testlauf orientierte er sich vorab zusammen mit Klaus Reuter über die genaue Wegstrecke und den Zeitablauf. Ausgangspunkt war Dogern mit dem Ziel St. Blasien (mit Bus). Schon im Vorfeld per Flyer vom geschichtlichen Hintergrund des Klosterwegs informiert, startete eine Kernmannschaft von 15 Turnern am Samstagmorgen die Tour 2008. Um 7:45 erwartete uns ein fürstlich gedeckter Frühstückstisch im SV-Bistro (Pizzeria) am Dogerner Sportplatz. Mit Crossaints, frischen Brötchen, großen Wurst und Käseplatten, Kaffee und O-Saft sowie eine riesige Palette frischer Früchte von Markus Uhlenbrock standen zur Wegstärkung bereit. Vom übrig gebliebenen konnte reichlich Proviant auf den Weg mitgenommen werden. Zur Abfahrt mit dem Linienbus um 8:33 h von der benachbarten Haltestation an der B34 war es nicht weit und im Handumdrehen hieß es um 8:48 schon Ankunft am Busbahnhof Waldshut. Dort wartete auch eine lustige Frauengruppe aus Ibach, die ihren zweitägigen Wanderausflug über die Küssaburg zur Gaststätte Wasserstelz anvisierten und uns die Wartezeit bis zur Abfahrt nach St. Blasien um 9:04 h, kurzweilig werden ließ. Als dann unser Günther Maier von seiner Frau vorgefahren wurde, kam auch gleich der Bus. Nach kurzweiliger Fahrt über die vielen Dörfer kamen wir um 9:50 h in St. Blasien an. Danach ging es gleich mal bergauf, vorbei an Häusern bis zur „Oberen Albschanze“,wo die erste kurze Rast eingelegt wurde. Von dieser Stelle aus hat man einen einmaligen Blick über die Albschlucht hinweg bis rüber nach Urberg. Danach führte die Wanderung weiter nach Tiefenhäusern, wo wir einen Abstecher ins Gasthaus Rössle zum Mittagessen machten. Danach ging es gut gestärkt Talwärts weiter Vorbei an Banholz war das nächste Ziel der Gupfen, ein Berg, der uns einen außerordentliche schönen Rundblick bot. Der Abstieg führte uns wieder unter der B 500 hindurch Richtung Gais zum Dogerner Waldgebiet Oberer- und Mittlerer Berg westlich vorbei an der Ziegelhütte und an der Teestelle für den Zweistundenlauf, hinunter durch die Hohlgasse nach Dogern mit Endpunkt der Wanderung: Das SV-Bistro (Pizzeria) am Dogerner Sportplatz. 

Beim Abschlußhock bei guter Verpflegung dankte Udo Gabele dem Organisator Ulf Dühmke für seine bestens gelungene Vorbereitungsarbeit und den perfekten Tagesablauf. Zufrieden und etwas Müde nach den 26 km Laufstrecke ging dann jeder wieder nach Hause.

Ausflug der Gymnastik-Frauen zum Turnfest nach Friedrichshafen

Vom 5. bis zum 6. Juli 2008 fand der Ausflug zum Turnfest nach Friedrichshafen statt. Beeindruckend waren die viele Darbietungen unter dem Motto: "Gemeinsam einzigartig". Die ganze Stadt war voll von jungen Menschen, ihre Kreativität bei der Gestaltung der Kostüme und der Schminke faszinierte.

Übernachtet wurde in der Jungendherberge in Lindau. Nach einer fantastischen Stadtführung am Sonntagmorgen wanderten die Turnerfrauen den Bodensee entlang nach Wasserburg. Weder Strum noch Regenguss konnte die Wanderinnen bremsen. Mit einem Abschlußhock in Dogern klang der erlebnissreiche Ausflug aus. 

Hauptversammlung 2008

Verena Kimmel (70) ist neues Ehrenmitglied beim Turnverein Dogern. Ihre Ernennung und nicht weniger als 20 weitere Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung am Freitagabend im Gasthaus Hirschen.

Verena Kimmel ist seit 1995 als Übungsleiterin beim Turnverein tätig. Elf Jahre lang betreute sie die Frauengruppe, ehe sie sich Kursen in Walking und Rückentraining zuwandte. Durch gezielte Weiterbildung erwarb sie sich schon frühzeitig die P-Lizenz, die sie zur Erteilung von speziellem gesundheitsförderndem Sport befähigt. Der Turnverein Dogern war dank ihrer Qualifikation einer der ersten Vereine am Hochrhein, der vom Deutschen Turnerbund die Auszeichnung "Pluspunkt Gesundheit" zuerkannt bekam.

Seit 40 Jahren gehören dem Verein Ingrid Mücke, Helga Dühmke, Anne Ante-Wrede und Erni Tillig an, und auf die 25-jährige Vereinszugehörigkeit blicken Anni Bachmann, Christine Keller, Friederike Ballnus Irmgard Sikora, Lioba Basler, Monika Schmid, Brigitte Mutter, Margarete Eckert, Rosemarie Winkler, Silvia Wassmer, Sonja Auer, Ulla Ebner, Elisabeth Hierholzer, Wilhelm Ebner, Herbert Wassmer und Roland Frommherz zurück. Mit Präsenten bedankte sich die Vorsitzende Gerda Metzger für die langjährige Vereinstreue.

Einen zügigen Verlauf nahmen die anstehenden Wahlen. Die Vorsitzende Gerda Metzger wurde ebenso in ihrem Amt bestätigt wie ihre Stellvertreterin Inge Felbek, Rechner Hubert Gutmann und Schriftführerin Monika Karle. Nicht mehr zur Verfügung stellte sich Anke Wötzel als Vorstandsmitglied für den Bereich Sport. Zur Nachfolgerin wählte die Versammlung Silke Basler.

An den Vorstandssitzungen nehmen auch die Abteilungsleiterinnen und –leiter teil. Sie wurden bereits in ihren Gruppierungen gewählt: Johanna Eckert (Frauen), Ulf Dühmke (Männer), Renate Wiedemer (Kinder und Jugend), Heinz-Walter Kistler (Herz-Kreislauf-Gruppe), Friederike Ballnus (Lauftreff, Walking, Nordic-Walking) und Silvia Eckert (Vertreterin der Übungsleiter).

Den Mitgliederbestand bezifferte die Vorsitzende in ihrem Rückblick auf 579, davon 551 Aktive. Relativ schwach vertreten seien, so merkte sie an, mit lediglich 77 Mitgliedern die Jahrgänge zwischen 15 und 40 Jahren. Ihr Lob für das Engagement in den nicht weniger als 17 Sportgruppen, deren Angebote sich über alle Altersgruppen hinweg erstrecken, verband sie mit einem Wunsch: "Es sollte möglich sein, mit einer Wanderung rund um Dogern endlich einmal eine gruppenübergreifende Gemeinschaftsveranstaltung durchzuführen."